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Mittwochsrunde ?

17°C und Sonnenschein - wie wäre es mit einer Mittwochsrunde?
Dem Zeitgeist entsprechend natürlich nur im kleinen Kreis und mit genug Sicherheitsabstand .-)

Kommentare

  • Ich bin diesen Mittwoch nicht am Start. Du darfst gern auch die Feierabendrunde übernehmen.
  • bearbeitet 17. March
    Würde gern eine Mittwochsrunde zum Borsberg machen und etwas eher starten. So gegen 15uhr
  • Leute, nennt mich "Moralapostel", aber ich appelliere jetzt mal an die Vernunft. Ich erachte es momentan als wenig zweckmäßig, sich als "Rad fahrende Gemeinde" den Empfehlungen des RKI zu überstellen. Auch wenn uns das Virus, insofern es uns befällt, hoffentlich (!) nichts anhaben wird, sind wir potentielle Wirte und können ohne unser Wissen zur Übertragung beitragen. Die Chancen für eine Übertragung jedenfalls sind auch während einer gemeinsamen Ausfahrt da! Denkt in dem Zusammenhang bitte auch mal an die Spitzen des Gesundheitssystems, die es verkraften kann oder eben nicht.

    Dies bitte nicht als Diskussionsgrundlage, sondern zum Nachdenken. Wer das blöd findet, ignoriert diesen Text bitte, aber verzichtet ggf. aufs Kommentieren und damit das Ausufern des Threads :|

    Ich jedenfalls bin dies mal raus, in der sonst immer recht genialen Runde.
  • bearbeitet 17. March
    Es ist wichtig in den nächsten 1-2 Jahren mindestens 1-2 Meter Abstand zu jedem Menschen zu halten. Weil man nicht weis, ob man selber infiziert ist.

    Und nach jedem notwendigen Aufenthalt in der Öffentlichkeit (Einkaufen, Pendeln) sind die Hände zu desinfizieren und zu vermeiden das man sich während dessen ins Gesicht fast.

    Jeder der das nicht beherzigt sollte sich mal erkundigen was grade in Spanien und Italien mit Leuten passiert für die keine Kapazität mehr im Gesundheitswesen vorhanden ist.
  • Micha, völlig richtig! Ich bin leider morgen auch nicht dabei, es sei denn wir machen ein Einzelzeitfahren mit Intervallstart ;) !
  • bearbeitet 17. March
    Ich finde es wichtig Verhaltensweise im sozialen Umfeld zu schulen, damit jeder seine Lebensweise für die nächsten 1-2 Jahre umstellen kann. Heimliche soziale Treffen in geschlossenen Räumen sind zu vermeiden und nachhaltig geht sowas nur, wenn man alternativen für sozialen Austausch findet. Denn ohne alternativen wir es früher oder später solche heimlichen treffen geben. Outdoor treffen mit dem damit möglichen Sicherheitsabstand sind ein Langzeitersatz.

    Sowas wie einem Intervallstart sollte man auf jeden Fall in die Tourgestaltung 2020/2021 einbauen.
  • Kann da Falco nur zustimmen: Die Corona-Krise wird nicht in 2 Wochen vorbei sein. Persönlich hoffe ich, dass das Gröbste vielleicht im Sommer durch ist, damit die Saison nicht ganz pfutsch ist. Aber bis sämtliche Wellen durch sind, können realistisch betrachtet 1-2 Jahre vergehen. Ich glaube kaum, dass das halbwegs normale Menschen in sozialer Isolation durchhalten. (Und selbst wenn, dann würde ich danach wohl eher einen Bogen um solche Leute machen.) Also: Es ist schon wichtig, dass man sich überlegt, wie wird das Zeug übertragen & was ist riskant und was weniger riskant, um sein Verhalten anzupassen und zumindest ein paar soziale Kontakte am Leben zu halten.

    Übertragen wird es durch Viren, die in den Tröpfchen stecken, die Infizierte aus ihren oberen Atemwegen aushusten, wenn diese über die Gesichtsschleimhäute in die Atemwege neuer Wirte gelangen. Das kann passieren, wenn jemand in die "Abgasfahne" von hustenden Infizierten kommt oder etwas angefasst hat, was ein Infizierter vorher angehustet hat UND sich ohne gründliches Händewaschen mit den Händen ins Gesicht fasst. Dummerweise überlebt das Virus auf allen möglichen Flächen (inkl. Türgriffen, Geldscheinen, Münzen etc.) ziemlich lange. (Ich korrigiere meine Meinung von Freitag: Windschattenfahren per Rennrad ala Elbspitze V1-Tour ist in der Tat aktuell zwecks Prävention nicht angesagt.)

    Im Gegensatz zum Rennrad wo ja gerne Reifen an Reifen im Windschatten gefahren wird, ist doch ein normaler Sicherheitsabstand auf den MTB-Trails überhaupt kein Problem und eh schon gängige Praxis.
    Sich in engen, stickigen Lokalen (ala Apresski-Party in Tirol) mit vielen Leuten treffen, ist in der Tat keine gute Idee, wie die vielen Fälle im Zusammenhang mit dem Ski-Tourismus unterstreichen.
    Frische Luft draußen ist aber eine andere Welt. Dazu kommt, dass das Virus lichtscheu ist und im UV-Licht weniger lange überleben kann als in der schummrigen Kneipe.

    Unter der Überschrift "ist Sportmachen jetzt noch gesund?" sagt der Leichtathletik-Verbandsarzt Schmidt-Hellinger übrigens in der Sächsischen vom Mittwoch: "Ich empfehle, beim Laufen genügend Abstand zu lassen, da kann nichts passieren. Wenn wir gar keinen Sport mehr machen, ist der Schaden noch größer. Damit ist auch niemandem geholfen."
    Denke, das bringt es auf den Punkt.

    PS. Falco: Falls Du noch meine Handy-Nr. hast kannst Du ja mal am Mi durchklingeln oder mir eine aktuelle von Dir per PN senden...
  • bearbeitet 18. March
    Die Leute haben es immer noch nicht geschnallt. Hier auf Arbeit werden schon wieder private Treffen im Eigenheim organisiert. Pokerrunde in einer fremden WG...
    War grade echt kurz davor so eine Email Einladung zu melden...

    Das passiert, wenn man den Leuten die Kneipen, Sporteinrichtungen und andere soziale Hotspots wegnimmt ohne zu erklären wie man die Freizeit ansteckungsfrei Verantwortungsvoll gestalten kann, die suchen sich geheime Treffen in den eigenen 4-Wänden!

    Bei Belehrungsresidenz hilft nur Ausgangssperre mit verstärkter Polizei Patrouille!
    (Nicht!: denn sobald die Ausgangssperre vorbei ist, stellt sich da ein Jojoeffekt ein und alle treffen sich wieder in Engen Räumlichkeiten, weil niemand über Langzeitlösungen nachdenkt)

    Das erinnert mich wieder an die Definition von "Diät" und wie die Bevölkerung es falsch interpretiert. Sowas zieht man nicht nur für ein paar Wochen durch, sondern es muss sich Grundsätzlich das Verhalten ändern.
  • ...und mich erinnert einiges hier an Denunziation.
  • Ja, schwierig. "Illegale Versammlungen" sind momentan definitiv der falsche Weg.
    Vielleicht sind die meisten Menschen es nicht mehr gewohnt, sich draußen mit Abstand zu bewegen und verfallen automatisch in den "Herdentrieb" und fühlen sich innen sicherer :(
    Nachdem ich mich letzte Woche noch innerlich gesträubt hatte, alle Systeme herunterzufahren und dafür plädiert hätte, soviel Normalität so lange wie möglich zu erhalten, machen mich jetzt die Stimmen aus Italien nachdenklich: "Deutschland braucht eine Vollbremsung"
    Vielleicht braucht es wirklich eine Ausgangssperre möglichst bald, da sich offenbar viele an Empfehlungen nicht halten... Obwohl es eigentlich so einfach wäre: Virologen: Geht raus an die Luft, aber haltet Distanz!
    Soziologisch ist die ganze Krise mit ihren ungewohnten Einschränkungen ein einziges risikes Freiluftexperiment, von dem niemand sagen kann, wie es die Menschen und die Gesellschaft verändern wird...
    Apropos Freiluft: Ich finde es gut, dass Belgien und Frankreich in ihren Ausgangsperren explizit individuellen Sport an der frischen Luft ausgenommen haben:
    Corona-Krise: Sport im Freien ist OK. Biken ist in Frankreich trotz Ausgangssperre erlaubt und
    Alleine zu joggen ist ausdrücklich erlaubt.
    Definitiv besser als der Einkaufsbummel durch die letzten, noch geöffneten, vollen Supermärkte... :(
    Ein bischen Sicherheitsabstand sollte doch jede(r) hinbekommen:
    Darf man noch draußen joggen gehen?
    Also: Bleibt gesund und nutzt das schöne Wetter zum draußen sein!
  • bearbeitet 18. March
    Danke an Mischkabär, Falco und leler für Eure sehr verantwortungsvollen Statements - bin da ganz bei Euch.
  • Ich sehe uns schon in häuslicher Quarantäne. Die ansprachen der Regierung bewirken gar nichts. Überall sitzen die Leute Schulter an Schulter auf den Wiesen und selbst auf dem Kurzen Arbeitsweg habe ich schon wieder 2 Gruppen Jugendliche gesehen die sich körperlicher Begrüßen als ich meine Verwandtschaft zu Weihnachten. Die Frauen werden umarmt und die Männer greifen sich in die Arme um sich bis Brustkontakt gegenseitig abzuklopfen. Soll das ein Scherz sein?
  • bearbeitet 19. March
    Nein, das ist leider kein Scherz. Über Jahrhunderte, Jahrzehnte oder auch nur Jahre entstandene und eingeübte soziale Verhaltensweisen lassen sich nicht von jetzt auf gleich verändern, das ist leider illusorisch. Unser öffentliches Recht ist allerdings durch das Verhältnismäßigkeitsprinzip geprägt. Bevor die einschneidenste Maßnahme ergriffen wird, müssen erst weniger einschneidende Maßnahmen erfolglos sein bzw. keinen Erfolg versprechen. Daher befürchte ich angesichts der von dir, falco, beschriebenen Situationen, die man überall beobachten kann, dass uns eine straf- oder zumindest bußgeldbewehrte Ausgangssperre mit Ausnahmen (Einkaufen, Arbeit, Arztbesuche) am Ende nicht erspart bleibt.

    Diejenigen Virologen, mit denen ich seit ca. 2 Jahren beruflichen Kontakt und mal befragt habe, hatten ohnehin keine Hoffnung, dass sich die Menschen situationsangepasst und einsichtig verhalten werden, und plädieren für eine Ausgangssperre. Aber wie gesagt, Verhältnismäßigkeitsgrundsatz.
  • bearbeitet 19. March
    Ich glaube auch! Sobald wir am Wochenende nicht mehr raus dürfen, wird mein Arbeitsweg von der aktuell schön leeren S-Bahn auf den direkten Weg durch die Dresdener Heide verlegt.

    An der S-Bahn sieht man das nur die erzwungenen Maßnahmen funktionieren: Betriebe und öffentliche Einrichtungen sind geschlossen. Daher ist um 7 Uhr ruhe in der Bahn.
  • bearbeitet 19. March
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    Quelle: https://www.facebook.com/quer/photos/pb.103687920727.-2207520000../10156611109210728/?type=3&theater

    Das Bild zeigt gut warum wir uns vor allem von Leuten fern halten sollten, die das Thema nicht ernst genug nehmen.

    Denn ab einem bestimmten Maße an selbstbestimmter Isolation können wir auch kaum noch Einfluss auf die Situation nehmen.
    Wenn man beispielsweise seine Kontakte bereits auf 10-25% heruntergefahren hat, bringt der Schritt zur totaler sozialen Isolation bis in die Depression hinein kaum noch messbaren Verbesserungspotential, solange Leute draußen herumlaufen die sich gar keine Gedanken machen. Daher ist es so wichtig das man alle davon überzeugt mitzumachen, denn der Schritt von 100% auf 25% Kontakte ist viel wichtiger als der Schritt von 25% zur totalen Isolation. Sobald sich eine einzige Person überhaupt nicht einschränkt, macht es die Bemühungen von vielen kaputt.
  • Suche Mountainbiker WG in Dresden, bis 23:59 ;)
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