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Tempolimit auf deutschen Autobahnen

Hallo zusammen,

es gibt eine Petition im Deutschen Bundestag zum Thema "Generelles Tempolimit von 130 km/h auf deutschen Autobahnen":

https://epetitionen.bundestag.de/petitionen/_2019/_01/_09/Petition_89913.nc.html

Bitte mitzeichnen!

Viele Grüße,
smoove

Kommentare

  • Wie soll ich denn bei so einem Tempolimit rechtzeitig im Radurlaub ankommen. Das geht ja überhaupt nicht. Oder hat das wieder etwas mit der "Klimagerechtigkeit" zu tun, weil Radfahrer ja bessere Menschen als Autofahrer sind?
  • bearbeitet 12. March
    Rechtzeitig losfahren soll helfen :D
    Mal im Ernst, ein generelles Tempolimit von 130 führt wohl eher zu einem besseren Verkehrsfluss, einer entspannteren Fahrt und nicht zu letzt zu geringerer Umweltbelastung.
    Ok, es könnte sein, dass Du ein paar Minuten später ankommst. Dafür kannst Du dann verhältnismäßig ausgeruht Deine Trials/ Runde genießen und vielleicht die eine oder andere Schlüsselstelle mehr fahren ;)
  • bearbeitet 12. March
    Hauptunfallursache ist und bleibt immer noch die überhöhte Geschwindigkeit.
    Man ist immer ganz überzeugt von seiner Fähigkeit das Fahrzeug zu steuern (abgesehen davon, dass man eher nur noch lenkt, und der Rest bereits die Maschine übernimmt... Und selbst das lenken fällt heutzutage schon flach) und alles im Griff zu haben, bis man bei Tempo 180 plötzlich doch mal spontan reagieren muss - das geht meistens schief. Und selbst bei 130 ist es schwierig.

    Es gibt auch ein paar wenige Argumente gegen das Tempolimit. Aber die sind interessen- und lobbygeprägt (klar, hochmotorisierte Leistungswunder kann man doch viel besser verkaufen, wenn außer der Rennbahn auch ein Ort existiert, wo man die Leistung mal auf die Straße bringen kann) und vertragen sich meistens nicht mit Nachhaltigkeit, Sicherheit oder Rücksichtnahme.
    Man sollte sich schon ernsthaft fragen, warum Deutschland die letzte Bastion der Tempofreiheit ist. Weil wir das Land der Dichter und Denker sein sollen?... Hmm...
    Selbst die Amerikaner, die ja als einfältig gelten, aber ihr Freiheitsrecht über alles hängen, über alles und jeden, selbst dort herrscht rigoroses Tempolimit.
    Naja, Amis halt ;)
  • horstmann schrieb: »
    Hauptunfallursache ist und bleibt immer noch die überhöhte Geschwindigkeit. [...] und alles im Griff zu haben, bis man bei Tempo 180 plötzlich doch mal spontan reagieren muss - das geht meistens schief. Und selbst bei 130 ist es schwierig.

    [...] Selbst die Amerikaner, die ja als einfältig gelten, aber ihr Freiheitsrecht über alles hängen, über alles und jeden, selbst dort herrscht rigoroses Tempolimit.
    Naja, Amis halt ;)

    Tut mir leid für die deutlichen Worte, aber das ist plakativen Schwachsinn. Wie oft wird heute über 130 gefahren und dann wieder normal abgebremst...geht meistens schief...manoman. Genau das ist die Diskussion die man nicht braucht.

    Zur Klärung. Ich fahre Autobahn in 95% der Fälle mit meinem Bus und bin da mit 120km/h bis 130km/h unterwegs (wenn es mal schnell gehen muss). Damit bin ich keineswegs der umweltverpestende Schnellfahrer...aber...ich möchte auch schneller fahren können, wenn ich es will. Das ist meine Freiheit! Man kann durchaus mit Geschwindigkeiten um 200km/h sicher und entspannt unterwegs sein. Das setzt natürlich ein brauchbares Auto und die entsprechenden Verhältnisse auf der Bahn voraus. Das Problem ist hier nicht die erlaubte hohe Geschwindigkeit, sondern das diese unvernünftiger Weise viel zu oft unpassend ausgereizt wird. Solche unvernünftigen Leute bekommst du aber mit einem Tempolimit nicht weg. Denn zu dicht auffahren, drängeln, Spurwechsel ohne Blinken, während der Fahrt am Handy spielen und übermüdet fahren kann man auch mit geringerer Geschwindigkeit.

    Maßnahmen die ich eher für die Sicherheit brauchbar finde sind:

    - mehr Alkohol und Drogenkontrollen
    - Tempolimits (wo angemessen) rigoros durchsetzen
    - Abstandkontrollen und Lenkzeitenkontrollen vervielfachen
    - aktive Kollisionsassistenten Pflicht für Neuhomologierungen etc.

    Es gibt in Deutschland im ländlichen und städtischen Bereich (Radverkehr!!!) so viel mehr Potential wenn man wirklich für mehr Sicherheit sorgen will.

    By the way...weil du Amerika ansprichst. Das ist ein komplett anderes System. Wenn du schonmal in Amerika gewesen bist wird dir der generelle Zustandsunterschied zwischen dem durchschnittlichen amerikanischen und deutschen Auto sicher aufgefallen sein. Deswegen gibt es hier auch TÜV&Co.

    Just my two cents...

    Georg
  • Zur Klärung. Ich fahre Autobahn in 95% der Fälle mit meinem Bus und bin da mit 120km/h bis 130km/h unterwegs (wenn es mal schnell gehen muss). Damit bin ich keineswegs der umweltverpestende Schnellfahrer...aber...ich möchte auch schneller fahren können, wenn ich es will. Das ist meine Freiheit! Man kann durchaus mit Geschwindigkeiten um 200km/h sicher und entspannt unterwegs sein. Das setzt natürlich ein brauchbares Auto und die entsprechenden Verhältnisse auf der Bahn voraus. Das Problem ist hier nicht die erlaubte hohe Geschwindigkeit, sondern das diese unvernünftiger Weise viel zu oft unpassend ausgereizt wird. Solche unvernünftigen Leute bekommst du aber mit einem Tempolimit nicht weg. Denn zu dicht auffahren, drängeln, Spurwechsel ohne Blinken, während der Fahrt am Handy spielen und übermüdet fahren kann man auch mit geringerer Geschwindigkeit.

    Grundsätzlich bin ich zwar bei dir. Leider ist die Menge der Verkehrsteilnehmer, die du beschreibst, jedenfalls nach meinem subjektiven Empfinden (habe beruflich häufig Auswärtstermine, fahre aber mittlerweile lieber und trotz aller Verspätungsrisiken mit der DB, weil insgesamt stressfreier und Auto meist auch nicht schneller ist) aber viel zu groß.

    Neben einer konsequenten Kontrolle und Verfolgung von Verkehrsverstößen müssten meines Erachtens die Strafen für Verkehrsdelikte, gleich ob Geldbuße oder vorübergehenes Fahrverbot, insbesondere für Wiederholungstäter, noch drastischer erhöht werden, um Verkehrsteilnehmer zu disziplinieren, auch wenn die Rechtslage 2014 schon verschärft wurde.

    Darüber hinaus halte ich verpflichtende Verkehrsschulungen in regelmäßigen Abständen, z.B. 3 oder 5 Jahre, für sinnvoll, um Verkehrsteilnehmer zumindest an Verkehrsregeln zu erinnern. Auch regelmäßige verkehrspsychologische Schulungen würde ich für sinnvoll halten. Ich selbst habe mit fremder Hilfe Mitte der 2000er Jahre mein Fahrverhalten und die Gründe für Geschwindigkeitsüberschreitungen analysieren dürfen o:). Dies hat dazu geführt, dass ich die Faktoren, die hierfür verantwortlich waren, beseitigt und mein Fahrverhalten umgestellt habe Jedenfalls bei mir hat´s funktioniert.
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