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[erledigt] Kauftipp - Radträgerhose (sehr) lang für Herbst/Winter gesucht

bearbeitet 23. November in Techniksparte
Hi Folks,

ich (197 cm/80 kg) gehe nun in meinen ersten Rennradherbst bzw. -winter und bin derzeit auf der Suche nach passender Bekleidung. Aktuell fehlt es an einer wirklich lang geschnittenen Übergangsradträgerhose. Mein Fokus liegt auf einer möglichst langen Beinlänge und einem anständig breiten und belastbaren Sitzpolster.
Habe auf diversen Watzke-Runden in den vergangenen Monaten einige Fahrer mit einer meiner vergleichbaren Konstitution gesehen und hoffe, der eine oder andere hat analoge Probleme in der Vergangenheit schon zu seiner Zufriedenheit lösen können. Bin für jeden Erfahrungsbericht dankbar.

Danke & Grüße
Andreas

Kommentare

  • bearbeitet 7. October
    Meine Lieblingshose von ca. 8 Grad bis mindestens -5 Grad (ansonsten evtl. noch Unterhose drunter) ist diese hier: https://www.bike24.de/p189803.html
    (GORE WINDSTOPPER Soft Shell Bibtights+ Trägerhose - schwarz 9900)
    Die reicht bis über die Knöchel. Länger kann es eigentlich nicht sinnvoll sein.
    An Größe und Gewicht muss ich aber noch arbeiten ;)
  • Ich nehme eine ohne Polster und ziehe das passende drunter. Ist flexibler einsetzbar z. B. auch für Skilanglauf.
  • Kurze Radhose kombiniert mit langer Laufhose (die für Laufen und Langlauf sowieso da sind) in dünn bis dick fahre ich auch viel. Die aktuelle Tour-Zeitschrift (Oktober) hat übrigens Tests zu Kombinationen von Hosen mit zugehörigen Beinlingen für die Übergangszeit.
  • Vielen Dank für Eure Rückmeldungen.
    Also die Tour (10/18) aus der Bibo holen und neue (warme) Beinlinge mit Windstopper-Membran erstehen.
    Das hilft mir weiter, zumal die aktuelle Hosensuche mühsam zu werden drohte.
  • Krümel schrieb: »
    Kurze Radhose kombiniert mit langer Laufhose (die für Laufen und Langlauf sowieso da sind) in dünn bis dick fahre ich auch viel.

    Also meine Laufhose würde ich nicht fürs Radfahren nehmen wollen, die würde sicherlich recht schnell durchgescheuert werden. Radspezifische Hosen fürs Laufen mag gehen, hängt vom Schnitt ab.
    aninogs schrieb: »
    neue (warme) Beinlinge mit Windstopper-Membran erstehen.

    Ich habe lange Beinlinge mit Windstopper. Die kann ich durchaus bis gegen 0 °C anziehen, allerdings merkt man irgendwann (gerade bei Wind), dass man eben nur eine kurze Hose trägt (zwischen Beinlingen und Jacke wird's frisch).
    Allerdings sind die steifer und weniger flexibel als normale. Deswegen halten/sitzen die nicht ganz so gut (hängt auch von der Hose ab, wie sehr die die mit hält). Schlimmer allerdings: Für 1-2 h mögen die gehen, danach merke zumindest ich, dass die in den Kniekehlen reiben (sind eben steifer und weniger flexibel). Bei Touren im Bereich 3-4 h wurde es schon ziemlich unangenehm an den Kniekehlen. Ich habe dann versucht, die irgendwie zu verrutschen, damit's weniger reibt (oder auch nur woanders :D ).

    Mit dem Wissen würde ich mir vmtl. keine mehr zulegen. Lieber dickere und/oder lediglich windabweisende. Irgendwo im Bereich 0-5 °C sind dann lange Hosen zu empfehlen, da's sonst zwischen Jacke und Beinlingen kalt wird. Wobei das wieder abhängig ist von Wind, Anstrengung (Wärmeleistung ;) ) und Empfindlichkeit - und natürlich der Länge der Runde. ;)

    Für kürzere Runde (und (viel) Wind) sind die aber gut. ;)
  • Danke ddup für Deinen Windstopperbeinlingeerfahrungsbericht,
    also doch besser in eine ungepolsterte Drüberziehhose investieren ...
    Vermutlich für mich auch mit Blick auf die von Dir beschriebene Region die bessere Wahl, da ich in den letzten Wochen schon (sehr gern) mit langen Beinlingen fahre - obwohl wir da noch bei oberhalb von 15°C lagen - die Empfindlichkeit.
    Hat hier irgendjemand mal lange Radhosen aus dem Decathlon probiert?
  • Moin aninogs,
    hab selber immer das Problem mit langen Beinen ne passende Hose zu finden (2,05m) und bin dann bei der Variante mit kurzer Neopren Trägerhose + Neopren Beinlinge hängen geblieben.
    Aktuell fahre ich bei kalten Temperaturen mit den RainMem Klamotten von Kalas. Die kommen nun in den 3. Winter und ich bin mit der Kombi sehr zufrieden. Die Kniekehlen sind entsprechend dünner genäht, wodurch die Bewegungsfreiheit auch auf langen Touren gegeben ist.

    www.kalaswear.eu/det/cyklo-navleky-na-nohy-rainmem-passion-cerne?sortiment=48&typ=103&pohlavi=26&ipp=10000&lang=DE
    http://www.kalaswear.eu/det/cycling-bib-shorts-rainmem-passion-x7-black?sortiment=48&typ=99&pohlavi=26&lang=DE
  • Moin Molak,
    und was fährst Du in kurz im Sommer? War auf der heutigen Watzkerunde mal in kurz unterwegs und die Hose endet dann doch schon ca. in der Mitte des Oberschenkels...
    Die von Dir empfohlene Hose ist länger geschnittten als üblich?
    Danke
  • Hallo,

    ich habe noch wenig Erfahrungen mit Beinlingen, aber ich würde die nur nehmen, wenn die Tour am Morgen bei geringen Temperaturen beginnt oder Abends so endet. Ansonsten ziehe ich lieber eine "richtige" Hose für die Bedingungen an, die eben gerade sind. Da ich fast an jedem Tag im Jahr unterwegs bin, habe ich auch für alle Jahreszeiten die passende Hose.

    Die Gore, die Krümel oben empfiehlt, halte ich auch für gut. Ich habe eine ähnliche, mit noch besserem Polster (https://www.bike24.de/1.php?content=8;product=89681;menu=1000,18,12;mid[15]=1;pgc[11376][11379]=1;pgc[1687]=1689;pgc[1686]=1692;pgc[104][1694]=1) und bin sehr zufrieden. Aber es sollte schon um die 0° C sein, sonst ist sie zu warm. Ich fahre lieber mit langer Hose ohne Windstopper. Die machen die Bewegungen besser mit.

    Steffen
  • Die von mir empfohlene Winterhose macht in der Kniekehle keine Probleme, weil da der Stoff extra dünner und elastisch ist. Leider ist da meine 2/3 Übergangshose (geht bis zum oberen Teil der Wade; auch von Gore und sogar ziemlich teuer) völlig anders. Da knuffelt und drückt der Windstopper-Stoff extrem nervig in der Kniekehle.
  • Ja, danke, wenngleich ich in Richtung "Welcher Hersteller macht das (vermutlich) längste Bein?" noch nicht so recht schlauer geworden bin, kommt jetzt ein anderer (auch wichtiger) Aspekt in den Fokus.
    Auf den Bildern sehe ich den Unterschied des Sitzpolsters sehr schön. Wie ist denn das im Laden? Gibts da eine Bezeichnung im Rahmen der Artikelbeschreibung, auf die man achten muss oder fühlt man das (gehe regelmäßig ohne mein Rad einkaufen - vll. ein Fehler?)?
  • Es herrscht eine verbreitete Meinung vor, dass der Hersteller "Sportful" recht langgliedmatisierte Kleidung verflechtet.
  • > @aninogs schrieb:
    > Auf den Bildern sehe ich den Unterschied des Sitzpolsters sehr schön. Wie ist denn das im Laden? - vll. ein Fehler?)?

    Im Laden siehst du das sitzpolster auch und darüber hinaus kannst du es sogar fühlen, riechen etc. 😉

    Jeder Hersteller hat für seine sitzpolster eine eigene Bezeichnung. Umso hochwertiger das polster, desto aufwendiger ist dieses gearbeitet im bezug auf Materialien und Unterteilung.
    Ich würde nicht so eine wissenschaft um das sitzpolster machen. Das sitzpolster hilft dir nur bedingt, wenn der sattel nicht zu popo passt.
  • @horstmann:
    "langgliedmatisierte Kleidung" verflechten ;-))
    Danke für den Tipp und die Wortschöpfung. Das (Sportful) werde ich mal testen... (Habe von diesem Hersteller tatsächlich noch nie gehört.)

    @thomaask:
    Da war mein Ausdruck etwas ungenau. Sitzpolster im Praxistest wäre das richtige Stichwort gewesen. Was sich in der Hand gut anfühlt, muss sich noch lange nicht dauerhaft gut sitzen - könnte ich mir vorstellen.
  • Danke an alle für die Tipps. Für mich hat Santini in "XXL" und Sportful gut funktioniert.
    Den Bib/Beinlingetest aus der tour 10/18 konnte man im Radladen auch gleich studieren - perfekt.
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