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Nachlese RTF Tharandt/Hartha

bearbeitet 28. May in Gedöns und Gerassel
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Wie heute zu lesen war ... Zwei-Radler-bei-Tharandter-Fahrradmarathon-schwer-gestuerzt

Vielleicht sollte man diese Abfahrt bei künftigen RTFs weiträumig umgehen / auslassen. Es ist doch auffällig, daß da regelmäßig sowas passiert, wenn da solche Veranstaltungen vorbeifahren. Ist m.E. nicht Sinn der Sache und ist eigentlich bekannt, daß das da "schwieriges" Terrain ist.

( Es würde doch auch niemand eine RTF von Dittersdorf aus abfahren lassen und da sind noch nichtmal zwei so "blöde Kurven" drin ... )

Kommentare

  • Ohje... ich hatte bei dem Topic auf einen schönen Bericht von der RTF gehofft.

    Dann mal gute Besserung den Gestürtzen.

    Ich kenne die Straße nur vom bergauf fahren, daher kann ich nicht einschätzen wie gefährlich das da ist. Gab es denn Hinweisschilder auf ne gefährliche Abfahrt oder sowas?

    Gruß

    René
  • Schwieriges Terrain? Ich bin nun wirklich ein schlechter Abfahrer, aber schwierig ist die Abfahrt meines Erachtens nicht. Wenn es um nichts geht, bremst man halt vor den Kurven. Will man aber keine Sekunde liegen lassen, dann kann man sich in jeder Abfahrt verschätzen, sofern man das nicht ordentlich trainiert.

    Dittersdorf bin ich zur HEIMAT LIGHT runtergefahren und musste feststellen, dass alle anderen schneller waren. Das muss man dann halt hinnehmen oder mehr Abfahren trainieren. Zumindest werde ich den Teufel tun beim nächsten mal etwas anders zu machen.

    Grüße,
    Borax

    PS: Ich bin bei der SZ-Fahrfest auch schon in der Leitplanke gelandet. Das lag zumindest dort nicht primär an der Strecke, sondern daran, dass ich unkonzentriert und zu schnell war.
  • Ich versteh noch nicht ganz den Zweck des Fadens…

    Machst du die Veranstalter für die beiden gestürzten Radfahrer verantwortlich?
    Weißt du genaueres über die Unfallursache? Das wäre für eine Beurteilung der Verantwortung Voraussetzung.

    Bin letztes Jahr die 150er Runde in Hartha gefahren, die auch genau diese Abfahrt hinab führte. M.M.n. eine Abfahrt, wie es sie im Osterzgebirge überall gibt. Da ist natürlich immer Vorsicht geboten, nicht zu überziehen.

    Inwiefern oben auf die Gefahrenstelle hingewiesen wurde, kann ich mich nicht erinnern.
    Aber eigenverantwortliches Fahren ist auch bei ner RTF das oberste Prinzip. Im RR-Alltag warnt uns auch keiner vor einer gefährlichen Abfahrt…
  • Fahrradiant schrieb: »
    Ich versteh noch nicht ganz den Zweck des Fadens…

    Machst du die Veranstalter für die beiden gestürzten Radfahrer verantwortlich?
    Weißt du genaueres über die Unfallursache? Das wäre für eine Beurteilung der Verantwortung Voraussetzung.

    Bin letztes Jahr die 150er Runde in Hartha gefahren, die auch genau diese Abfahrt hinab führte. M.M.n. eine Abfahrt, wie es sie im Osterzgebirge überall gibt. Da ist natürlich immer Vorsicht geboten, nicht zu überziehen. ...


    Der Zweck des Fadens - das ist schon eine sehr philosophische Frage
    (wenn man das dann noch mit dem Kamel und einem Nadelöhr kombiniert, wer weiß was dabei herauskommt).

    Hierzulande scheinen Leute oft getrieben von der Vorstellung, daß jemand verantwortlich ist, oder zu sein hat, oder jemand Verantworliche sucht oder diese beurteilen möchte. Das ist mitnichten immer so und oft auch gar nicht hilfreich, da es zumeist an "der Welt" und ihrer Komplexität vorbeigeht.

    Ich "weiß" dazu nur noch, daß die beiden verunfallten Herren im fortgeschrittenen Alter von 65 aufwärts waren und der zweite noch über den ersten drübergefahren ist, bevor er auch zu Fall kam. So stands im PrintMedium.

    Da aber vielleicht ja nochmal 10 Jahre der hübschen Runde folgen sollen und die Leute allgemein mit ihren RR's rammdösiger und zunehmend flotter unterwegs sind und viele auch bei einer RTF nicht mitbekommen, daß diese Art Veranstaltung eigentlich mal als Erholungsfahrt von den sonst wochenends mit dem Club zu fahrenden Rennen gedacht war, sollte der Thread so eine Art Anregung werden, die Streckenführungen solcher Fahrten auch mal unter dem Aspekt allgemeine Sicherheit durch Wegeführung zu überdenken, auch wenn das evtl. bedeuten kann, daß man sehr flotte Abfahrten und insbesondere solche mit Unfallhistorie nicht mehr mit aufnimmt.
  • Ganz ehrlich, wenn Borax schon schreibt das es keine schwierige Abfahrt ist und er ist definitiv kein guter Abfahrer ( ich will damit Borax nicht schlecht machen ! Ich bin eben auch kein guter Sprinter ) dann verstehe ich die Aufregung nicht. Die RTF geht durchs Gebirge. Wenn ich damit überfordert bin muss ich halt nördlich von Dresden fahren. Dafür den Veranstalter zu kritisieren und die Strecken ändern ??? Wo willst du sie denn von Hartha aus sonst lang führen ? Da gibt's nur hoch und runter.
  • bearbeitet 6. June
    Ich weiß auch nicht, wohin ein solcher Rundum-Absicherungsanspruch führen soll. Wer mit seinem Sportgerät nicht klar kommt oder die mit der Ausübung dieses Sports verbundenen üblichen allgemeinen Risiken den Veranstaltern unterschieben will, soll lieber im Bett bleiben. Der Schritt vor die eigene Haustür kann auch zum vorzeitigen Ableben wegen abstürzenden Dachziegeln führen ;-)

    Ganz konkret sind wir dieses Jahr unsere allererste RTF und zwar die in Hartha gefahren. Ist eine ganz liebevoll gemachte Veranstaltung und das Radteam Tharandter Wald sowieso für so vieles zu bewundern, was sie so auf die Beine stellen.
    Wir haben dabei die 100er-Runde absolviert und fanden die Streckenführung dem (touristischen!) Anspruch einer RTF sehr angemessen und nicht überambitioniert. Mir ist momentan nicht bewusst, ob die angemerkte "gefährliche Abfahrt" dort mit drin war. Allerdings war die Ausschilderung diverser Gefahrenstellen insbesondere für sehr schmalbereifte Renner (z. B. die schlechte Straße hinter Moldava) auf der 100er-Runde vorbildlich, da habe ich als Vertreter der "Unterholz"-Fraktion bei einigen MTB-Marathons auch schon anderes erlebt (teilweise).
    Das eigene fahrerische Vermögen kann nur jeder selbst einschätzen, das sollte ich nicht den Veranstaltern überhelfen, zumal das Teilnehmerspektrum doch sehr weit gefächert ist.
    Wer sich seiner Grenzen nicht bewusst ist oder sich nicht dran hält oder volles Risiko geht, um eine persönliche Strava-oder-sonstwas-Bestzeit zu erzielen - tja, der bringt sich evtl. auch ohne RTF-Teilnahme um oder zumindest in die Notaufnahme.
  • Der Strassenbemalung nach zu urteilen gab's den Crash ziemlich weit oben, am Ende der zweiten Linkskurve, also noch vor der ersten Rechtskurve. Ist zugegeben etwas spekulativ aber die weißen Kringel-Spuren lassen vermuten, dass sich die Kurvenlinien beider Fahrer eher in Strassenmitte (gleichzeitig oder nicht) kreuzten, wobei man daraus sicher nicht zu viel ableiten sollte.

    Unbestritten ist es ein Abschnitt mit gruppendynamischer Sogwirkung. Aber wenn diese Abfahrt nicht RTF-tauglich sein soll, dann weiß ich auch nicht, welche halbwegs flotte und kurvenreiche Abfahrt da als Alternative in Frage käme. Die mit der der Crashkurve beginnende Leitplanke droht einem doch schon aus großer Entfernung und der Verlauf dieser Linkskurve ist auch wenig überraschend. Der Belag bis runter ins Tal könnte kaum besser sein, so dass es auch keine unsozialen Slalom-Einlagen geben sollte. Weder Schmalheit der Strasse, noch massive Licht-/Schatten-Wechsel oder Wind machen die Lage kompliziert.

    Nachdenken über Prioritäten und Möglichkeiten ist natürlich nie verkehrt (und so verstehe ich auch das Anliegen von weisszeh (nicht als Anklage)). Aber in diesem Fall sehe ich da keine wünschenswerte Alternative. Dafür ist der Abschnitt vom Luchberg nach Glashütte runter viel zu lohnend und eigentlich auch passend für ne RTF. Ganz im Gegensatz zur doppelt so steilen, engen, teilweise dunklen und gefährlich endenden Dittersdorf-Abfahrt.
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